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Schmerzen bei Piercing

Der Schmerz beim Stechen eines Piercings - Piercen mit der Nadel ist mit dem Blut abnehmen beim Arzt zu vergleichen, jedoch ist das Schmerzempfinden bei jeder Person unterschiedlich. Dennoch sind bestimmte Piercing-Stellen schmerzhafter als andere. Die Länge des Piercings im Kanal und die Schmerzempfindlichkeit des Gewebes, durch welches das Piercing verläuft, spielen eine große Rolle. Bei festem Gewebes ist Körperschmuck schmerzhafter, besonders durch Knorpel-Gewebe wie an Nase oder Lippe. Auch Piercingschmuck durch den Ohrknorpel ist schmerzhafter als beim Ohrläppchen (Lobe). Für die Empfindlichkeit einer Körperstelle sind bestimmte Nervenbahnen- und rezeptoren zuständig und verantwortlich. Außerdem ist zu berücksichtigen das nicht mit Billignadeln gestochen wird, da diese stumpf sein können und dadurch zusätzlicher Schmerz entstehen kann. Intimpiercings sind in der Regel nicht schmerzhafter als Piercings in anderen Körperstellen, obwohl das Gewebe im Intimbereich sehr sensibel ist.

Bei einem Piercing werden zuerst Ein- und Austritts-Punkt mit einem Stift markiert. Die zu piercende Körperstelle wird vorher desinfiziert, um Infektionen auszuschließen, gegebenenfalls wird die Stelle auch noch von Haaren befreit. Der angezeichnete Stichkanal wird mit Hilfe einer Zange fixiert, durch welche die Piercingnadel hindurch gestochen werden kann. Piercings sollten mit einem Venenkatheter (auch Venenverweilkanüle oder Braunüle genannt) gestochen werden. Diese Nadel hat einen Plastik- oder Teflonüberzug welches aussieht wie ein Röhrchen. Wird die Nadel durch die Haut gestochen und wieder entfernt, verbleibt dieses Röhrchen im Stichkanal. Durch diesen wird dann der Schmuck geführt, damit der frische Stichkanal nicht unnötig gereizt wird. Erfahrene Piercingstudios raten bei Ohren- oder Nostril-Piercings von Ohrlochpistolen ab. Hierbei besteht die Gefahr, dass das Gewebe reißt oder an Knorpelstellen splittert. Dadurch können Infektionen oder Verformungen des Ohr's entstehen. Zudem können Ohrlochpistolen nicht ordentlich sterilisiert werden. Beim Piercing im Ohrknorpel ist die beste Variante das Punchen. Beim sogenannten Dermal Punch wird ein Stück des Gewebes herausgestanzt. Durch die Entnahme wird das entsprechende Gewebe nicht vom Schmuckstück verdrängt was die Abheilzeit deutlich verkürzt bis zu halbiert. Auch die Schmerzen bei dieser Methode wird als nicht größer beschrieben.

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