Piercing bei Minusgraden

Im Winter bei Minusgraden stellen Piercings eine besondere Gefahr für das Gesicht oder den Bauchnabel dar. Experten zufolge können sie bei Minusgraden an Nase, Braue, Ohr oder Mundwinkel einfrieren und damit für Verletzungen oder auch zu einer nachhaltigen schwärzlichen Verfärbung der Haut führen. Gerade beim Wintersport sollte auf Ohrringe und Gesichts-Piercings aus Metall verzichtet werden. Da Metall schneller leitet als Fettgewebe, kühlen Piercings an unbedeckten Körperstellen das Gewebe ab. Anzeichen einer Unterkühlung ist ein Brennen. Falls man das Piercing dennoch nicht entfernen möchte, empfiehlt Modern-Nature, Piercingschmuck aus Teflon (PTFE) oder Titan, da diese Materialien eine besonders niedrige Wärme- und Kälteleitfähigkeit besitzen (Titan isoliert Hitze und Kälte 14 mal besser als Gold).