PTFE bedeutet Polytetrafluorethylen. Es wurde im 20. Jahrhundert entdeckt und gehört zu den Flour-Kunststoffen. Häufig wird es auch Teflon genannt. Es hat eine leicht wachsartige Oberfläche und ist flexibel. In der Medizin wird es seit längerem für Implantate verwendet, so z. B. als Ersatz von natürlichen Blutgefäßen. PTFE Piercing eignet sich hervorragend als Ersteinsatz, da es keine Stoffe enthält, die Hautreizungen auslösen. Die Abheilzeiten sind etwas kürzer als z. B. bei Stahl. Durch seine Flexibilität kann es ganz genau dem Körper angepasst werden – das ist auch für Schwangere interessant, denn dieses Piercing wächst mit! Da durch PTFE bei Elektrobehandlungen keine Beeinträchtigungen auftreten, muss es bei Röntgen- oder Operationsterminen nicht entfernt werden.
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